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Künstlerin des Monats August 2016: BRITTA ARTEL (Köln)

 

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Obwohl ich immer schon gerne gezeichnet und gemalt habe, ist die Kunst nie als Berufswahl in Frage gekommen. Erst Seit 2008 habe ich wieder zur Kunst gefunden, als ich einen Kurs in einer Kölner Malschule begann.

Seitdem besuche ich jede Woche das Mal-Atelier, um mich unter professioneller Anleitung zu verbessern. Die eigene Kreativität zu entdecken bereicherte mein Leben ungemein.

 

2. Was ist das Wesentliche an Ihrer Kunst?
Als große Herausforderung habe ich das Portrait- und Aktmalen für mich entdeckt. Portraits zu zeichnen, Gesichter zu malen, Personen darzustellen, ihre Dynamik, Lebendigkeit, Ausdrucksstärke, Präsenz und ihre Intimität einzufangen, das ist, was mich fasziniert.
Egal ob groß- oder kleinformatig, so bevorzuge ich quadratische Formen bei meinen Bildern. Das Quadrat gibt eine gewisse Symmetrie und ist vielseitig kombinierbar.

 

3. Mit welchen Materialien und Methoden arbeiten Sie und warum?
Nach einer Phase des Experimentierens mit Bleistift, Acryl, Kreide, Aquarell, habe ich die Ölmalerei für mich entdeckt.
Ölfarbe ist unglaublich vielseitig, egal ob man weiche Übergänge in zarte Gesichter bringt, harte Konturen mit einem groben Spachtel aufträgt, die Farbe verdünnt und fließen lässt,  mit Gold und Silber kombiniert, einfach alles ist möglich. Dabei behält Öl immer einen wunderbaren Glanz und die Farbe eine besondere Intensität.

 

4. Sagen Sie ein paar Worte zu dem oben vorgestellten Bild!
„Der Kuss“ ist mein Lieblingsbild und Talisman gleichzeitig. In diesem findet man alles, was ich besonders mag: Reduzierte Farben mit einigen Highlights, zartes Portrait, harter Pinselstrich und starker Ausdruck.

 

5. Woher bekommen Sie die Inspiration für ein neues Kunstwerk?
Ich finde meine Ideen überall, von Werbeplakaten, Büchern bis hin zu Museen… Es muss mich einfach ansprechen und sich dazu eine Idee entwickeln.
Ich mag auch sehr gerne die mondänen Frauen der 20er oder die Musen, die sich um die Künstler des frühen 20. Jahrhunderts rankten.

 

6. Nennen Sie eine Künstlerin oder einen Künstler, die/der Sie besonders geprägt hat, und erklären Sie, warum?
Ich bin grosser Picasso Fan, entstanden durch viele Besuche in Picasso Museen in Barcelona oder Paris. Ich habe vieles nachgemalt und habe mich davon inspirieren lassen, um anschließend eigene Ideen daraus zu entwickeln.

Weiter mag ich die Künstlerin Anna Bocek, die farbenfrohe und ausdrucksstarke Frauenbilder malt.

 

7. Transportieren Ihre Werke eine Botschaft?
Eigentlich habe ich keine konkrete Botschaft. Die Bilder sollen ansprechen, ins Auge fallen und man soll sich gerne mit Ihnen umgeben wollen.

 

8. Woran arbeiten Sie gerade?
Zurzeit arbeite ich an einigen kleineren Studien (20×20 cm) mit unterschiedlichen Farbkombinationen. Als Motiv habe ich mir ein wunderschönes Foto von Greta Garbo rausgesucht.

 

9. Was ist Ihr künstlerisches Ziel?
Ich möchte großzügig, spontan, kraftvoll und mit grosser Leichtigkeit zeichnen und malen. Und dies soll sich auch in meinen Bildern und den Ausdrücken in den Portraits widerspiegeln.

 

10. Kann man bald Ihre Werke in neuen Ausstellungen bewundern?
Meine nächste Ausstellung ist bei den 3. Brücker Kunsttagen. Weiteres ist im Moment noch nicht geplant… getreu dem Motto: Ich suche nicht, ich finde!

 

© Rechtliche Belehrung: Die Inhalte des Interviews sowie die angezeigten Bilder unterliegen dem Copyright der Künstlerin/des Künstlers.

Organisation & Kontakt:

Seona Sommer

Udo Funk

Flyer & Plakat & Webseitendesign:

Ekkehard Florin

Mail: info(at)bruecker-kunsttage.de

Tel.: 0163-8412030