· 

Künstler des Monats Februar 2017: RALF KARDES (Köln)

 

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Wichtige Impulse für mein künstlerisches Schaffen waren die Bilder von William Turner.

 

2. Was ist das Wesentliche an Ihrer Kunst?

Für mich ist ein Kunstwerk ähnlich einem Rätsel. Ich möchte den Betrachter in die Position eines Nichtwissenden versetzen, der in das Bild eintaucht und es für sich entdeckt.

 

Das hat mit meinem Anspruch an Kunst zu tun, der immer auch ein Anspruch auf Wahrheit ist.

 

3. Mit welchen Materialien und Methoden arbeiten Sie und warum?

Als neugieriger und offener Mensch möchte ich vieles ausprobieren. Daher lege ich mich nicht auf spezielle Materialien, Techniken und Methoden fest.

 

4. Sagen Sie ein paar Worte zu dem oben vorgestellten Bild!

Es ist eine „unscheinbare“ Blüte, aufgenommen auf meiner Terrasse nach einem Sommerregen. Bei näherer Betrachtung entdeckt man die Schönheit und Feinheiten der Pflanze. Im Alltag nehmen wir diese meist gar nicht wahr.

 

5. Woher bekommen Sie die Inspiration für ein neues Kunstwerk?

Durch die bewusste Wahrnehmung meiner Umgebung, meiner Gefühle und Phantasien.

 

6. Nennen Sie eine Künstlerin oder einen Künstler, die/der Sie besonders geprägt hat, und erklären Sie, warum?

Die Maler William Turner, Pablo Picasso und Joe Averdung; die Fotografen August Sander, Chargesheimer und Helmut Newton; sowie die Choreographinnen Pina Bausch und Sasha Waltz.

 

Deren unterschiedliche aber klare Bildsprache fasziniert und inspiriert mich zugleich. Bei Picasso fasziniert mich zudem seine Experimentierfreudigkeit und sein Drang, immer wieder Neues zu schaffen.

 

7. Transportieren Ihre Werke eine Botschaft?

Ja, natürlich. Mein zentrales Thema ist Wahrnehmung. Es gibt auch Arbeiten zu politischen Themen – Kunst als eine gewisse Form von Hoffen; eine Antwort auf Entsetzen.

 

8. Woran arbeiten Sie gerade?

An einer neuen Phantasie: „Plopp-Art“ – mehr verrate ich noch nicht.

 

9. Was ist ihr künstlerisches Ziel?

Der Austausch mit Künstlern aller Sparten und natürlich, mich ständig weiter zu entwickeln.

 

10. Kann man bald Ihre Werke in neuen Ausstellungen bewundern?

Für Ende März, Anfang April ist in Köln ein Projekt in Planung, bei dem Arbeiten von mir ein Schwerpunkthema sein werden. Zudem plane ich die Teilnahme an den offenen Ateliers des BBK.

 

Mein Wunsch ist auch die erneute Teilnahme an den Brücker Kunsttagen 2017. Neben der perfekten Organisation von Seona Sommer und Udo Funk hat mir der Austausch mit den Künstlern und den „Brückern“ sehr gut gefallen.

 

© Rechtliche Belehrung: Die Inhalte des Interviews sowie die angezeigten Bilder unterliegen dem Copyright der Künstlerin/des Künstlers.

Organisation & Kontakt:

Seona Sommer

Udo Funk

Flyer & Plakat & Webseitendesign:

Ekkehard Florin

Mail: info(at)bruecker-kunsttage.de

Tel.: 0163-8412030