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Künstlerin des Monats Juli 2017: ANJA HÜHN (Monheim)

 

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Die Freude an der Malerei wurde bereits in meiner Kindheit geprägt. Besuche zahlreicher Ausstellungen, gemeinsame Betrachtung von Kunst- und phantasievollen Bilderbüchern, Anregungen zur Kreativität durch das Elternhaus förderten die Freude an der Kunst. Ein sehr bedeutsamer Moment war auch eine Reise nach Paris und ein Besuch des dortigen Künstlerviertels, im Alter von 7 Jahren.

 

2. Was ist das Wesentliche an Ihrer Kunst?

Meine lebhafte Fantasie, die ausdrucksstarken, kräftigen, oft komplementären Farben und Kontraste ziehen den Betrachter an. Wesen aus der Welt der Märchen und Mythen, dem menschlichen Alltag oder auch „tierisch menschliche“ Darstellungen sollen Geschichten entstehen lassen oder hin und wieder dem Betrachter auch mit einem Augenzwinkern als Spiegel vorgehalten werden.

 

3. Mit welchen Materialien und Methoden arbeiten Sie und warum?

Anfänglich arbeitete ich mit Aquarellfarben, Kaffee, Tusche und gerne auch mit Finelinern. Heute male ich fast nur noch mit Acrylfarben. Diese unterstützen meinen expressiven Stil und sind schnell trocken, was ich als ungeduldiger Maler oft sehr begrüße.

 

4. Sagen Sie ein paar Worte zu dem oben vorgestellten Bild!

Dieses Bild ist ein Beispiel für meine ganz eigene Fantasiewelt. Es zeigt zunächst einmal einen Frosch und einen kleinen blauen Kobold. Das Bild ist der Beginn einer fantastischen Geschichte, die zur Zeit noch heranwächst. Aber auch jetzt schon soll es die Phantasie des Betrachters anregen. Titel des Bildes: „Otto und sein kleiner blauer Kobold“.

 

5. Woher bekommen Sie die Inspiration für ein neues Kunstwerk?

Das ist unterschiedlich. Oft entsteht ein Bild durch das Erleben alltäglicher Situationen in meinem Kopf – meist jedoch ist es tatsächlich ein Bild aus meiner Fantasie. Es entsteht oft einfach. Skizzen mache ich meist nur an der durch Wasserdampf beschlagenen Duschkabinenscheibe……diese sind dann leider schnell vergänglich:-)

 

6. Nennen Sie eine Künstlerin oder einen Künstler, die/der Sie besonders geprägt hat, und erklären Sie, warum?

Mit Sicherheit Picasso, Beckmann, Dix ………. Expressionisten! Aber sicher auch einige Künstler, deren Namen ich leider nicht kenne, deren Werke einige ganz besondere Bilderbücher ausgemacht haben. Warum? Es sind die ausdrucksstarken Gesichter, Szenen und Farben , die mich schon immer sehr angesprochen haben.

 

7. Transportieren Ihre Werke eine Botschaft?

Ich arbeite keine politischen Themen auf. Meine Bilder sollen unterhalten, erfreuen und hin und wieder auch einmal einen Spiegel vorhalten.

 

8. Woran arbeiten Sie gerade?

Zurzeit arbeite ich noch an einer kleinen Serie zum Thema „Kulturvernetzung.“ Daneben arbeite ich an einer Geschichte, zu der auch oben vorgestelltes Werk gehört. Und dann sind da noch eine Menge Bilder in meinem Kopf, die sehnsüchtig darauf warten, endlich auf Leinwand sichtbar gemacht zu werden. Leider hat der Tag zu wenig Stunden.

 

9. Was ist Ihr künstlerisches Ziel?

Ein Bilderbuch zu schaffen, das für die nächste Generation so eindrücklich sein wird wie die Bücher, die meine Kreativität und Phantasie einst geprägt haben. Außerdem möchte ich noch viele Menschen durch meine Bilder erfreuen.

 

10. Kann man bald Ihre Werke in neuen Ausstellungen bewundern?

Von Juni bis August 2017 darf ich meine Arbeiten in der virtuellen Ausstellung des Kulturvernetzers Heribert Käsbach präsentieren. Dauerhaft sind meine Bilder in meinen Atelierräumen in Monheim-Baumberg immer nach Absprache zu besichtigen. Aktuelle Ausstellungen gebe ich auf meiner Homepage oder in meinem Blog bekannt!

 

© Rechtliche Belehrung: Die Inhalte des Interviews sowie die angezeigten Bilder unterliegen dem Copyright der Künstlerin/des Künstlers.

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