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Künstlerin des Monats August 2017: BARBARA WIEDEMANN (Köln)

 

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Freude am Gestalten hat sich wie ein roter Faden durch all meine Lebensjahre gezogen. Verschiedene Kunst-Seminare und der Besuch der Mal-Akademie bei Professor Jürgen Knabe und Per von Spee, mit Abschluss als Meisterschüler, erweiterten meine Kenntnisse.

 

2. Was ist das Wesentliche an Ihrer Kunst?

Mich mit Stift, Pinsel und Farbe auszudrücken. Es gibt mir die Möglichkeit, meiner Phantasie freien Lauf zu lassen. Mal real gestaltet, mal in ganz eigener Form und Farbe.

 

3. Mit welchen Materialien und Methoden arbeiten Sie und warum?

Meine Materialien sind Leinwand mit Acrylfarbe. Acryl mit den angenehmen Eigenschaften lasierend, kompakt, spachtelnd, schnell trocknend. Ölfarbe, die Königin der Farbe, mit ihrer Eigenschaft, zart und fein, aber auch grob und strukturiert zu gestalten. Aquarellfarbe, die ich gerne für schnelle Arbeiten verwende. Diese Farbe entwickelt sich, wenn man ihr freien Lauf auf dem Papier lässt, zu interessant verlaufenden Mischtönen.

 

4. Sagen Sie ein paar Worte zu dem oben vorgestellten Bild!

„Abendstimmung“ Das Bild ist 50x50cm groß, mit Ölfarbe in Spachtel-Technik gearbeitet.

 

5. Woher bekommen Sie die Inspiration für ein neues Kunstwerk?

Immer und überall. Wenn man mit offenen Augen durch den Tag geht, sieht man immer Dinge oder Begebenheiten, die inspirieren.

 

6. Nennen Sie eine Künstlerin oder einen Künstler, die/der Sie besonders geprägt hat, und erklären Sie, warum?

„Franz Marc“ ist der Maler, für den ich mich sehr begeistere. Die frische Farbigkeit seiner Bilder, wie er mutig blaue Pferde und gelbe Kühe malt.

 

7. Transportieren Ihre Werke eine Botschaft?

Ob meine Bilder eine Botschaft vermitteln, liegt im Auge des Betrachters. Wenn ich Freude und positive Gedanken weitergeben kann, dann hat sich meine Arbeit gelohnt.

 

8. Woran arbeiten Sie gerade?

Zurzeit arbeite ich an einem Auftrag einer Baugesellschaft, Gebäude zu malen. Es sollen Gebäude in bestimmten Wohngegenden dargestellt werden.

 

9. Was ist Ihr künstlerisches Ziel?

Noch viele Jahre künstlerisch wirken zu können. Ruhm und Ehre zu erlangen, ist zwar erstrebenswert, wichtiger ist für mich die befriedigende Beschäftigung mit der Malerei. Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.

 

10. Kann man bald Ihre Werke in neuen Ausstellungen bewundern?

Ja:

Johanniter Wohnstift, Jakob-Kneip-Str.15, Köln-Poll, „Engel am Dom“, vom 6. Juli-9. Okt. 2017

Brücker Kunsttage, bei Friseur Haupt, Olpener Str. 941, Köln-Brück, vom 4.-26. Nov. 2017

GAG Kulturkirche, Köln-Höhenberg, Kopernikusstr. 34, vom 26.01.- 9.02.2018, Vernissage 31. Jan. 2018, 19.00 Uhr

 

© Rechtliche Belehrung: Die Inhalte des Interviews sowie die angezeigten Bilder unterliegen dem Copyright der Künstlerin/des Künstlers.

Organisation & Kontakt:

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Tel.: 0163-8412030