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Künstlerin des Monats Oktober 2017: CHRISTIANE THEVIS-JOSTEN (Köln)

 

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Ich beschäftige mich schon seit meiner Jugend mit Bildern und Farben. Neben autodidaktischem Lernen habe ich 2002 begonnen, bei verschiedenen KünstlerInnen Unterricht zu nehmen, Kurse an Akademien zu belegen und Malreisen zu unternehmen.

 

2. Was ist das Wesentliche an Ihrer Kunst?

Aus einer Bildidee, einer Erinnerung oder Begebenheit entsteht ein Thema, ein Motiv, das sich während des Malprozesses auch verändern kann. Spontanität und Inspiration und die Lust, „meine Welten“ in Farbe umzusetzen, spielen dabei immer eine Rolle.

 

3. Mit welchen Materialien und Methoden arbeiten Sie und warum?

Mein Schwerpunkt liegt auf der Malerei, vorzugsweise mit Acryl. Oft arbeite ich aber auch in Mischtechniken. Ich nutze Pinsel, Schaber oder male mit den Händen. Collagieren nimmt einen immer größeren Raum ein. Durch diese Vielfalt kann ich Ideen umsetzen oder neue Ideen entstehen im Prozess.

 

4. Sagen Sie ein paar Worte zu dem oben vorgestellten Bild!

Das Bild ist nach einer Reise entstanden, die mich in eine bunte, farbenfrohe Welt geführt hat. Die Leichtigkeit dieser Reise hat mich beflügelt.

 

5. Woher bekommen Sie die Inspiration für ein neues Kunstwerk?

Die Inspiration entsteht unverhofft – im Alltag, bei der Betrachtung von Kunstwerken, nicht nur von Bildern, durch Gespräche und natürlich auch auf Reisen.

 

6. Nennen Sie eine Künstlerin oder einen Künstler, die/der Sie besonders geprägt hat, und erklären Sie, warum?

Besonders fasziniert haben mich schon immer die Expressionisten. Die Farbenpracht, der expressive Ausdruck, die oft zu erkennende und schwindende Schnittstelle zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.

 

7. Transportieren Ihre Werke eine Botschaft?

Meine Bilder lassen meistens Spielraum einer Interpretation. Der Betrachter entscheidet, was er sieht.

 

8. Woran arbeiten Sie gerade?

Zurzeit überarbeite ich einige meiner eigenen Bilder und widme mich verstärkt dem Collagieren und Verfremden.

 

9. Was ist ihr künstlerisches Ziel?

Ich möchte verschiedene Techniken besser beherrschen und kombinieren lernen; Bilder schaffen, die auch auf den 2. und 3. Blick noch interessant erscheinen und Neues entdecken lassen.

 

10. Kann man bald Ihre Werke in neuen Ausstellungen bewundern?

An den Brücker Kunsttagen hängen ein paar Bilder im Schaufenster der Kath.Bücherei auf der Olpener Straße. Vom 19.11.2017 bis 21.1.2018 beteilige ich mich an der Gemeinschaftsausstellung „100 für 100“ im KuBa in Nettersheim/Eifel.

 

© Rechtliche Belehrung: Die Inhalte des Interviews sowie die angezeigten Bilder unterliegen dem Copyright der Künstlerin/des Künstlers.

Organisation & Kontakt:

Seona Sommer

Udo Funk

Flyer & Plakat & Webseitendesign:

Ekkehard Florin

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Tel.: 0163-8412030