Künstlerin des Monats Februar 2018: MARTINA GÜNTHNER-LANGE (Köln)

 

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Schon als Kind habe ich mich gern mit den unterschiedlichsten kreativen Techniken beschäftigt und dabei vielfältig experimentiert. Dies setzte sich in meinem weiteren Leben fort. Durch Kurse bei verschiedenen Künstlern erweitere ich mein Spektrum.

 

2. Was ist das Wesentliche an Ihrer Kunst?

Das Wesentliche liegt darin, dass ich male, um dabei Freude zu haben und in einen kreativen Flow zu kommen.

 

3. Mit welchen Materialien und Methoden arbeiten Sie und warum?

Meine Bilder male ich mit Ölfarben, da ich die lange Offenheit der Farbe liebe und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Ich arbeite aber auch gern mit Stiften aller Art und Papier.

 

4. Sagen Sie ein paar Worte zu dem oben vorgestellten Bild!

Das Bild lehrt, dass auch die Realität abstrakt sein kann (auch im übertragenen Sinne). Ich male zwar lieber realistisch als abstrakt, aber als ich am Berliner Landwehrkanal beobachtete, wie sich ein roter Kran vor einer Baustelle im Wasser spiegelte, war ich fasziniert und fand darin ein Motiv.

 

5. Woher bekommen Sie die Inspiration für ein neues Kunstwerk?

Durch genaues Hinsehen und Wahrnehmen der unzähligen kleinen Kunstwerke, die die Natur geschaffen hat. Das kann ein Regentropfen auf einem Grashalm genauso sein wie die eben erwähnte Spiegelung eines Krans. Oder eine bestimmte Struktur des Bodens weckt mein Interesse oder eine flüchtige Situation, die ich beobachte. Da ich gern fotografiere, kommt es vor, dass ich später aus meinen Fotos Ideen für Bilder entwickle.

 

6. Nennen Sie eine Künstlerin oder einen Künstler, die/der Sie besonders geprägt hat, und erklären Sie, warum?

Es gibt viele Künstler, deren Werke ich bewundere, aber großen Eindruck auf mich machen die Bilder der Malerin Sigrid von Lintig, denen ich vor einigen Jahren erstmalig auf der art fair cologne begegnet bin. Vor allem die Serie „Schwimmer“ berührt mich sehr und zieht durch ihre realistische Darstellung die Aufmerksamkeit auf sich.

 

7. Transportieren Ihre Werke eine Botschaft?

So wie die Kunst ja stets im Auge des Betrachters liegt, dürfte es mit der Botschaft genauso sein.

 

8. Woran arbeiten Sie gerade?

An einem Bild einer jungen Frau im Sommerkleid. Inspiriert durch ein Foto, auf dem mich die Haltung der Person und der Lichteinfall besonders ansprachen.

 

Außerdem versuche ich mich gerade im urban sketching, also dem schnellen Skizzieren einer Situation, die mir unterwegs im Alltag begegnet. Gerade habe ich ein kleines Skizzenheft mit Personen in der Straßenbahn gefüllt… Im März werde ich an einem Schnupperkurs zu dieser Technik teilnehmen.

 

Eine weitere Herausforderung ist die Teilnahme an einem Wettbewerb meiner Heimatstadt, die ein Motiv für ein Maskottchen anlässlich der Landesgartenschau sucht.

 

9. Was ist Ihr künstlerisches Ziel?

Immer weiter aus der persönlichen Komfortzone zu kommen und Neues auszuprobieren und meine Fähigkeiten zu verbessern.

 

10. Kann man bald Ihre Werke in neuen Ausstellungen bewundern?

Einen Teil meiner Naturbilder kann man beim Naturfriseur Polke in Köln-Bayenthal sehen und ich hoffe, auch in diesem Jahr bei den Brücker Kunsttagen dabei zu sein.

 

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