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Künstlerin des Monats März 2018: RITA HOPPMANN (Köln)

 

1. Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Durch die Leitung meiner Schule für Ballett, Tanz und Gymnastik in Köln–Brück. Dort habe ich mir über die Vernissagen mehrerer Künstler/innen Inspirationen für das Malen und Zeichnen geholt. Im Jahr 2003 begann ich zunächst autodidaktisch, mit Acrylfarben auf Papier und Leinwand zu experimentieren. Seit 2004 holte ich mir regelmäßig professionelle Unterstützung bei unterschiedlichen Kunstschulen.

 

2. Was ist das Wesentliche an Ihrer Kunst?

Ich speichere Alltägliches, aber auch Erlebtes auf Reisen, fotografisch ab und setze es in meinen Bildern um. Auf diese Art und Weise entstand z.B. ein Bild aus der Telefonansage: „Sie werden gleich verbunden.“

 

3. Mit welchen Materialien und Methoden arbeiten Sie und warum?

Ich bevorzuge kräftige Farben. Acryl auf Papier oder Leinwand, abstrakt oder gegenständlich, mit Pinsel oder gespachtelt. Zusätzlich kombiniere ich das mit anderen Materialien, wie z.B. Sand, Steine, Jute etc., was mir natürlich sehr viel Spaß macht.

 

4. Sagen Sie ein paar Worte zu dem oben vorgestellten Bild!

Das Bild zeigt mit seinen ausdrucksstarken Farben meine positive Einstellung zum Leben. Das möchte ich auch dem Betrachter vermitteln. Die detaillierte Interpretation überlasse ich ihm aber selber.

 

5. Woher bekommen Sie die Inspiration für ein neues Kunstwerk?

Eigentlich durch alltägliche Situationen, denn es sind die Alltagsgegebenheiten, die mir die künstlerischen Inspirationen liefern, wie z.B. ein ambitionierter Hobbykoch oder ein leidenschaftlicher Billardspieler.

 

6. Nennen Sie eine Künstlerin oder einen Künstler, die/der Sie besonders geprägt hat, und erklären Sie, warum?

Es ist für mich der Künstler Alo Renard, der surrealistisch, politisch, zeitkritisch, aber auch gegenständlich und abstrakt malt. Außerdem Bettina Mauel, die sehr oft im Wuppertaler Theater die Tänzerin und Choreographin Pina Bausch malerisch begleitete, und Stefanie Koll, die mir in ihrem „Mal Mal“ – Studio die einzelnen Malstile vermittelte und meine eigene Zeichentechnik förderte.

 

7. Transportieren Ihre Werke eine Botschaft?

Manchmal ja, aber die meisten Bilder von mir liegen im Auge des Betrachters.

 

8. Woran arbeiten Sie gerade?

Ich arbeite gerade an einem Bild mit Spachteltechnik. Es ist eine sehr experimentelle Darstellung und vermittelt eine stark positive Stimmung. Die abstrakte Form wird sich in den nächsten Wochen sicher noch verändern und man darf auf das Endergebnis gespannt sein.

 

9. Was ist Ihr künstlerisches Ziel?

Immer wieder etwas Neues auszuprobieren und dabei meine Möglichkeiten und Techniken zu erweitern.

 

10. Kann man bald Ihre Werke in neuen Ausstellungen bewundern?

2018 hat die „Schule für Ballett, Tanz und Gymnastik“ in Köln–Brück ein besonderes Jubiläum: 55 Jahre. Da ich diese Schule gegründet und über 40 Jahre geleitet habe, bat mich meine Nachfolgerin Verena Milenkovic, an meinem alten Wirkungsort eine Vernissage zu veranstalten. Deshalb sind meine neuen Bilder im Herbst 2018 dort zu sehen.

 

© Rechtliche Belehrung: Die Inhalte des Interviews sowie die angezeigten Bilder unterliegen dem Copyright der Künstlerin/des Künstlers.

Organisation & Kontakt:

Seona Sommer

Udo Funk

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Tel.: 0163-8412030